Mittwoch, Januar 31, 2007

Dett iss so wie et iss(t)












*Tür auf*
*Rausgehen*
*Tür zu*
*"Woooooooooohoooooo!"*

Zusammenhangslos? Auf jeden Fall, aber wie soll ich Freude sonst darstellen, wenn mich eine Tür von einem Date mit derselbigen trennt? Worauf ich hinaus will? Keine Ahnung, obwohl, sperrt mal eure Lauscherchen weit auf:

Im Grunde geht es uns allen doch viel zu gut. Dem kleinen Jungen mit seinem Lutscher im Mund, der alten Dame auf dem klapprigen Fahrrad und auch dem ärmsten im Ehebund mit Witwe Hartz-IV.

Im Grunde müssten wir uns doch jeden Tag selber auf die Schulter klopfen und uns freuen, dass es uns dermaßen gut geht.

Im Grunde darf man doch über nichts nörgeln, meckern, geschweige denn flaxen, denn unsere Probleme sind doch nur wie ein Alibi bei den schlechten RTL- und SAT.1-Kommissariatssendungen...nenne ich sie mal.

Im Grunde geht es uns durch die schützenden Grundrechte so gut, dass wir es gar nicht mehr mitbekommen.

Im Grunde sind alle Probleme eingeredeter Natur, in anderen Ländern gibt es noch nicht mal eine Natur, dafür aber eine Menge an Problemen.

Im Grunde haben viele andere Individuen weit wichtigere Probleme zu lösen, als solche, ob man jetzt für einen PC mit Internetanschluss GEZ-Geühren zahlen soll. Warum soll ich eigentlich dafür zahlen? Der Fernseher wird doch auch schwarz betrieben, lächerlicher Aufstand, Alibi-Problem gelöst!

Warum soll ich weiterhin nörgeln und mir Probleme einreden, die ich ohne manch anderen gar nicht hätte?
Warum genießt man das Leben nicht einfach so wie es ist?
Warum gibt es solche Begriffe wie Globalisierung und "special assistant concerning executives activities in communication processes"? Ach das Zweite gibts nicht? Dann wirds aber Zeit, neue Probleme braucht die Welt, denn damit verdrängt man elementare Probleme in den Hinterkopf und der ist bei den meisten Menschen hohl, wie eine leere Abstellkammer und wenn sie doch voll ist, dann mit altem Kram...Tugenden, alten Wertvorstellungen und Normen.

Leute in anderen Ländern haben keine Häuser, manche von uns kein iPhone...aber das kommt ja schon im Winter.
Leute in anderen Ländern haben kein Essen, manche von uns haben nicht die 20 Cent um bei BK oder McD auf ein MAXI-MENÜ aufzustocken...tragisch, aber in den Sparbüchsen neben den Kassen kann man gespendete 5-Cent-Stücke aus dem Schlitz fingern: Problem gelöst.

Was dem einem der Reis ist, ist dem anderen ein XXL-Bürgerchen und damit meine ich nicht die übergewichtigen Amerikaner...egal ob U oder Ü, die Amerikaner kennen ja keine Umlaute, diese Trottel.
Habt ihr nach dem langen Text Hunger bekommen? Ja eigentlich nein? Nein eigentlich doch? Doch ja eigentlich? Nein ja eigentlich nein? Egal, ich geh mal Reis kochen...

Samstag, Januar 20, 2007

Orkan olé!

Hätte Kyrill nicht eben Kyrill geheißen, hätte man ihm auch einen Namen verpassen können, der durch ein im deutschen Sprachgebrauch beliebtes Schimpfwort repräsentiert wird.
Was fällt diesem "Orkan" eigentlich ein? Einfach über Deutschland herfallen und einen Saustall zurücklassen; sowas kennt man sonst nur von...Heuschrecken...aus südlicheren Ländern.

Wer ist am Donnerstagabend eigentlich noch Bahn gefahren? Also ich war dabei und ich muss sagen: Klasse! Faszinierend! Atemberaubend! Mir hats wirklich gefallen, ehrlich. Ich meine, wann hat man sonst schonmal die Chance zwei Stunden im Schneckentempo über die Schienen zu heizen? Richtig, nur am achten Wochentag, also nie. Zeit ist Geld und andersrum oder wars doch andersrum? Keine Ahnung, ich bin total verwirrt, denn in Koblenz war Schluss mit lustig. Pünktlich um 19:30 Uhr hat der Zug 130 Miunten nach Mainz einen weiteren Hbf erreicht. Um die Uhrzeit hätte der geneigte "Deutsche-Bahn-Nörgler" schon den Hauptbahnhof von Düsseldorf erreicht, aber Kyrill muss ja wieder rumzicken...

Aus Sicherheitsgründen durfte der Zug Koblenz nicht verlassen, die Fahrgäste wurde auf den kalten und nassen Bahnsteig geworfen, die Schaffner hatten genau so viele Ratschläge für einen wie ein leerer Kartoffelsack - nur ohne Sack eben. Nunja, zum Glück schweist so eine Situation zusammen. Zu dritt stürzt man sich nach einer kurzen Beratung in ein erfolgloses Klischee-Schaffner-Interview

Fahrgast X: "Wie geht es jetzt weiter?"
Schaffner (schaut verdutzt und empört zugleich): "Keine Ahnung."
Fahrgast X: "Fährt der Zug heute noch weiter?"
Schaffner (nervös): "Keine Ahnung."
Fahrgast X: "Fährt der Zug morgen weiter?"
Schaffner (genervt): "Keine Ahnung."

"Keine Ahnung" wird zur Universalantwort - wenn auch zugegeben - verständlicher Weise. Danach geht es ins >>Service<<-Zentrum der DB. Mit Schlangen war in demselbigen zu rechnen, natürlich nicht mit meterlangenAnacondas, eher mit Blindschleichen, aber die saßen auf der anderen Seite des Schalters...alle mit so komischen roten Mützen auf dem Haupt.
Nach einer langen Kurzweile wurde die Frage nach einer Kostenerstattung für ein Hotelzimmer ebenso zurückgeschmettert wie die nach einem Sammeltaxi. Einzig die Fahrkarten konnten für den nächsten Tag gültig geschrieben und die nächstmöglichen Verbindungen ausgedruckt werden. Vielen Dank dafür, aber ob die Züge wirklich fahren wusste niemand, selbst der Interview-Schaffner vom Bahnsteig nicht. Komisch eigentlich, der weiß doch sonst alles!

Nach weiteren Handy-Telefonaten wurde der Dreier getrennt; die Schauspielerin unter uns Dreien machte die Fliege in Richtung Hotel; von der Produktionsfirma gebucht. Wir zwei verbliebenen (Studentin + Student) versuchten glücklos in der Nähe des Hbf ein Hotel zu entern; kentern hätte diesen Vorgang auch gut beschrieben, da es dieser hätte sein müssen, um in den ausgebuchten Hotels ein Zimmer zu bekommen. Aber kennt ihr Freunde? Freunde sind wichtig und hilfreich zugleich. Nach einem Telefonat stand fest: Vom Hbf immer geradeaus bis zu einem Platz. Dort auf einen weiteren Studenten gewartet, der uns in seine WG geleitete. Kontakte zahlen sich eben doch aus, egal wie kurz und woher man sich kennt.

Eine WG wie keine andere: Zwei lustige männliche Studenten mit ausreichend Bier im Kühlschrank und Bier-Rabatt-gewehrende Dönerbude um die Ecke. So verfliegt ein Abend ziemlich schnell zumal sich zwei WG-Freundinnen ebenfalls einnisteten. 6 Menschen also, von Wänden, Fenstern und Arsch...., äh, ich meine Kyrill umgeben. Sehr gut, dachte ich mir.
Der Plan sah übrigens vor um 4.20 Uhr aufzustehen um den ersten ICE um 5.03 Uhr in Richtung Köln zu nehmen. Dumm nur, wenn man erst um 1 Uhr den Weg ins Bett findet und drei Stunden wach herumliegt, da die gegenüberliegende WG Spaß hat, bis 4.00 Uhr morgens Spaß zu haben. Egal, 20 Minuten Schlaf reichen doch locker um einen 21-stündigen Tag zu verkraften!! Alles andere wäre lächerlich.

Im Vollschlaf verlässt man also die WG, und verschwindet im Horizont der Fußgängerzone im Regen, von Kyrill keine Spur, selbst nach mehrmaligem paranoidem Umblicken. Im Hbf angekommen empfing uns ein Gong, den man aus Schulzeiten kennt, nur viel zu laut...fast wie ein dämliches Weckerklingeln. Resultat? Keine Ahnung, ich versteh das Wort nicht, aber was nach etlichen Durchsprecheraussagen herauskam war: 2 1/2 Stunden Wartezeit. Dann, ja dann erreichte Koblenz ein leerer Zug, der nach schätzungsweise 0,000000000002ms VOLL war. Stehplatz ahoi!

In Köln wurde das Duett das Kyrill bezwang getrennt. Nun galt es nur noch die Wartezeit im überfüllten Kölner Hbf in Kauf zu nehmen. Dabei trifft man auch tausende verärgerte und nörgelnde Menschen. Darunter ein Marcel, der jeden Schaffner anpöbelt und jedem (auch mir) sein Leid aufs Auge drückte...auch Fliegenschiss tut im Auge weh.
Solche Leute sind gefundenes Fressen für die Medien, die binnen einer Stunde in Köln vertreten waren. Ob WDR, ARD, RTL, N24 oder news, alle mussten sich in oder vor der Haupthalle des Hbf versammeln, um denselbigen zum Platzen zu bringen. Ein interessanter Schachzug, den selbst Deep Blue oder Fritz nicht verstehen würden.
Nach 85 Minuten Wartezeit war es geschafft, es lag nur noch der Weg nach Düsseldorf vor mir und die 18-Stunden-Tour von Mainz in Richtung Heimatort war schon zu Ende. Mit einem viel zu abrupten Ende und einer zu vorhersehbaren Story. Außerdem war es zu kurz und insgesamt zu dunkel. Auf ein nächstes Mal kann man trotzdem getrost verzichten, nicht wahr Kyrill?

Donnerstag, Januar 18, 2007

Nur ein weiterer Freak im Freak-Königreich

"Hahahahahahahahaha......*schnief*......hahahahahahaha!", ertönt es aus einem Raum mit verschlossener Tür. Dieses perfide und absurde Gelächter zaubert einem den Gesichtsausdruck eines Fragezeichens ins Gesicht und lässt einen zugleich wie einen Eiszapfen aussehen. Counter-Strike-Spieler würden kurz und knapp fragen: wtf? (what the fuck?)

"Egal, rein da du Pfeife!", ertönt es von den billigen Plätzen. Manche wollen also mehr lernen als ich? Ha, ein "Ich-möchte-in-einer-Uni-am-meisten-lernen-Duell"! Das nehme ich an und schmeisse die Tür auf.
Potzblitz! Der Raum ist leer, stockfinster und über den Beamer flimmern abstruse Dinge, die man mit dem Adjektiv "alt" leicht beschreiben kann. Kurz darauf geht das Licht an, der "Leerkörper" steht vor uns und geleitet uns einzeln zu unseren Plätzen, der alte Schleimscheisser. Vor allen Dingen um die Damen kümmert er sich sorgfältig...

Danach schaut man in gemütlich gelangweilter Runde weiter nach vorne auf die Leinwand, während der Beamer sich über den Köpfen der Stukkadenten fast weigert den Bildschirm des Leerkörpers Laptop abzugreifen. Warum? Keine Ahnung, fragt doch den Beamer, man! Ich muss mich hier nicht für alles rechtfertigen und versuche nur alles möglichst objektiv zu beschreiben, zu erläutern, zu verdeutlichen und zu putzen...ach, stimmt, putzen muss ich ja auch noch...narf. Man hat schon nen hartes Leben als Bürgerjournalist (gerne auch mal als "Burgerjournalist" bezeichnet, ist ja klar, Bürger stammt aus dem Englischen, vergleichbar mit Bruger K***). Ständig wird behauptet man würde den Journalismus irgendwann verdrängen und gegen die Qualitätssicherung wirken. Mit solchen Anschuldigungen kann man leben, aber muss man auch?! Handelt es sich bei diesen Anschuldigungen etwa um ein Werturteil, oder um eine Tatsachenbehauptung?! Gegen Werturteile hat man nichts in der Hand, aber wenn es eine falsche Tatsachenbehauptung ist, verklage ich den Journalismus, wenn der nur am Nörgeln ist!

Zurück in den "Raum": Warum soll man für so etwas ab übernächstem Semester 50000 Cent für sechs Monate bezahlen? Jetzt kostet es doch auch nichts, nichts beigebracht zu bekommen. Ab Oktober 07 soll man dann für Zeitverschwendung Geld zahlen? "Genau, Unverschämtheit!", ertönt es von hinten. Da fass ich mir doch an' n' Kopp und frage mich zu Recht: Habe ich laut gedacht? Na wenn schon! Ist doch nur die Wahrheit, die niemand hören will. Im Fachjargon wird so etwas "Alibi-Wissensvermittlung" genannt. Wo ist denn das Geunsheitsamt, wenn man es mal bei Kontrollen braucht?! Aber eines merk ich mir, demnächst behalte ich sowas für mich...gleichzeitig möchte ich mich von mir distanzieren und nicht für die Inhalte dieser Internetseiter verantwortlich gemacht werden. Dass das mein Recht ist, weiss ich. Siehe §50023 GG Abs. 2034 Nr. 4,342387.

Ich muss weg...

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Kick ma hier

VS.












"Hätt ick dett jewusst, hätt ick Schweinebraten gemacht!", sagte einmal eine Person, die niemand kennt. Warum ist diese Person unbekannt? Keine Ahnung, denn keiner kann mir eine Antwort auf diese Frage geben.

Völlig egal, der Punkt liegt hier doch beim Schweinebraten! Wenn es mal Schweinebraten wär...
Selber kochen und dann direkt Schweinebraten?
"Nee, niemals! Da fängste klein an, mitm Putenschnitzel oda so", sagte die unbekannte Person.
Achso, dachte ich...mitm Putenschnitzel also. Gar kein Thema, Putenschnitzel gekauft, zubereitet wie es auf der Verpackung stand, angebrannt, innen roh, lecker!
"Dazu ein, zwei Frühlingsrollen, det jibt nen jutes Menü!"
Achja, nur Fleisch ist doof, also muss Gemüse im Teigmantel her. Gekauft, zubereitet wie es auf der Verpackung stand, angebrannt, innen kalt, lecker! Mehr Tipps bitte, Mr. X!
"Jar keen Thema, det jibt unzählige Möglischkeiten nen lecka Menüchen herzurichten, wa. Aber mal im Ernst, haste die Schnitzel und de' Rollen net aufjetaut? Du Pfeife!"
Auftauen muss man sie also, die hinterlistigen Biester! Dann muss heute Abend wohl nen zweiter Versuch her, 50 Prozent des Gekauften lümmelt immerhin noch im Gefrierfach rum. Nach einer 2-stündigen Auftauorgie ist das Fleisch innen immer noch hart. Hier handelt es sich also definitiv nicht um ein 10-Minuten-Tüten-Gericht!
"Watt haste erwartet du Gurke? Fleisch ist kein Kaninchenfutter, alleine schon, weils net grün ist."
Da hat der Unbekannte Recht...so ein Klugscheisser!

Junge, sagte ich, dann erzähl mir doch mal was anderes. Völliger Themawechsel, aber egal, du bist bestimmt ein Multi-Talent.
Warum fahren Menschen auf ihren Fahrrädern auf dem Bürgersteig, obwohl neben ihnen ein 30m breiter Radweg seine Linien in Richtung Horizont zieht? Sehen sie sich als Bürger und nicht als Radfahrer? Fühlen sie sich als Radfahrer der laufenden Bevölkerung so hingezogen? Sind sie einfach dämlich? Erzähl mal was dazu!
"Ach meen Jungchen, det ist doch janz iesy! Die Biker wollen ma einen raushauen und die Passanten schnieke umkurven, so wie's die Autodriver mit den Radlern machen, verstehste?"
Tjo, klar, klingt plausibel...aber WARUM passiert das nicht überall in der BRD? Es passiert nur hier, in diesem kleinen Örtchen!
"Puh, jute Frage, aber ick als multikulturelles-Multitalent erzähl nur das dazu: Manche Leute sind dämlich. Da kommt et vor, datt viele dämliche Menschen auf einem Fleckchen leben, verstehste? Die wollen alle mal nen Dicken machen, können sich net anders profilieren."
Klar, kann gut sein. Naja...danke X du Banane, ich geh mal kochen, ne...was machst du noch so?
"Ick?"
Ja, hat ihr sonst noch jemand keinen Namen du Unke?!!!!
"Ach, ick wollt mal den neuen Imbiss testen. Die Pflaume von Imbisscheffe macht nämlich vorzüglichen Schweinebraten. Damit ick schlank und jeschmeidig bleibe, nehm ick ma dein Rad, ne? Et jibt nen neuen Bürgersteig am Damm, den wollt ick mal entlangcruisen. Rinjehaue!"

Dienstag, November 14, 2006

Dies und Das

Warum ist Frischkäse immer genauso lange haltbar wie Toast? Warum sind alle Verpackungsinhalte so groß? Warum sind die kleineren Verpackungen samt Inhalt teurer? Etwa damit die Singles - die die Hauptabnehmer kleinerer Verpackungen sind - eine Familie gründen, um größere Packungen kaufen zu dürfen und dabei auch noch Geld zu sparen? Wenn Kinder in den ehemaligen Singlehaushalt Einzug erhalten bleibt man auch nicht mehr auf halbleeren Vepackungen sitzen. Drei oder vier Leute essen nunmal mehr als ein Single. Es scheint sich bei der Preisgestaltung tatsächlich um ein von der Bundesregierung aufgesetztes Unterfangen zu handeln. Stichwort: Familienpolitik, aber davon hat Ursula von der Leyen sowieso keine Ahnung. Pech gehabt!

Freitag, Oktober 06, 2006

From D to D



Ring, ring, ring...(das Ringen wird lauter und aufdringlicher)...RING, RING, R I N G!!!! Klirr!?! So, den Wecker mal wieder erfolgreich außer Gefecht gesetzt und direkt langsam aufgesprungen um gekonnt langsam auf schnellem Wege ins große Kleinbad zu gelangen. Ach scheisse, Duschhandtuch auf dem Bügel vergessen, auf dem es hängt, um beim Abhängen zu Trocknen. Junge, wenn der Mensch solche Tagesaufgaben hätte, würde er noch blöder! Egal, Handtuch geschnappt, geduscht, fein gemacht, anziehen, Sachen packen, alles kontrollieren und aus die Maus raus ausm Haus.




Einen schnellen Spaziergang zum "Bahnhof" eingelegt, ne FAZ gekauft und einen unterirdischen Katzensprung später stehst man schon auf Gleis 3 und wartet in D. auf den Zug nach M. Nach M? Jojo, der Zug nach D. kommt noch, nämlich in M.! Total verwirrt? Egal, später wirds aufgelöst, aber pssssst! Nicht verraten, man!

Der Zuch kütt, ach nee, falsche Stadt. Hier heißt des wohl eher: Die Meeenzer kommen! Wie auch immer, der überfüllte Zug, der gerade gehalten hat, muss erklommen werden. Schnell die Lage im Abteil abgecheckt und den besten Sitzplatz ausgeguckt. Hinsetzen, Musik an, lesen! Eine Stunde später - ach, schon? - bist du von D. nach M. gefahren worden...ganz gemütlich, ohne Luxus, aber du bist da - Herz, was willst du mehr? Ok, fragen wir das jetzt lieber nicht, denn nach dem schwierigen und engen Ausstieg musst du dich erneut als Reinhold Messner beweisen - Treppen gehen im Leben eben doch zu oft nach oben. Egal, was du hochgehst, gehst du auch wieder runter (uralte Indianer-Weisheit...oder nicht? Gabs da überhaupt schon Treppen?!).

Jetzt erstmal den Hbf von M. erkunden: Hier ein Blick, da ein Blick, da ein Grinsen und da eine Bude neben der anderen. Nichts neues also, alle Hbf ähneln sich - aber ich weiß wirklich nicht, woran das liegen könnte. Weil sie alle "xxxx Hbf" heißen? Weil sie alle ein Hbf sind? Keine Ahnung, wirklich.




Anzeigentafel gefunden, richtigen Zug gefunden, richtige Abfahrtszeit gefunden. Stopp! Doch nicht! 20 Minuten später...achso, klar...warum nicht?! Egal, durch die gute Anbindung hätte man sowieso nur 40 Minuten warten müssen, da stören einen doch nicht 20 Minuten, oder? Was sind schon 20 Minuten? 1200 Sekunden? Ja!

So bleibt immerhin noch Zeit den Hbf genauer unter die Lupe zu nehmen, mal sehen, was haben wir denn da? Einen Supermarkt, zwei Bäcker, einen McDonalds, einen riesigen Zeitschriftenhändler, das DB-Reisezentrum und den DB-Info-Service-Schalter. Schnell in den Zeitschriftenladen gerusht, so getan als hätte man wenig Zeit, man muss sich eben den Verhaltensweisen der Klienten eines solchen Ladens anpassen - andernfalls wird man schnell auffällig und enttarnt. Spiegel, Focus, WAZ, FZ, Geo, Bunte, ComputerBild, "NimmMich!". "NimmMich!"? Naja, nunja, also...wie soll ich es sagen? Das ist die Ecke des Ladens, in der sich die meisten Leute aufhalten, aber JEDER der in der ECKE steht, liest eine Zeitschrift aus dem Nachbarregal (z.B. Wendy oder Bravo - Erwachsenenzeitschriften halt) und keiner tut das, was alle in der Ecke denken: Schmuddelhefte à la "NimmMich!" sind cooool.

Egal, du verlässt den store also mit einer Wendy in der Hand, schwingst dich auf die Rolltreppe und wartest...wartest...schläfst im Stehen ein, aber du wartest. Dann geht alles ganz schnell: Zug. Ankunft. Einstieg. Platzsuche. Hinsetzen. Heft raus. lesen. Durchsage des Kapitäns (?!). Du kommst nach K., nach B., nach K. und schließlich nach D. Deinem Zielort, deinem Heimat-Hbf, der sich bei genauerer Betrachtung und nach einer längeren Wiederkehr stark von anderen Hauptbahnhöfen unterscheidet. Er ist größer, schöner, heller, voller, anders. Jetzt fällt dir ein, dass du doch noch die Ausgabe deines Lieblingsmazins gar nicht gekauft hast. Du gehst in den Zeitschriftenladen deines Vertrauens in der Halle des Hbf, siehst den Spiegel, die WAZ und die FAZ, eine Geo-Ausgabe, eine Bunte, eine ComputerBild, eine Ecke, eine Wendy, eine Menschenmenge, eine "NimmMich!", eine Menschenmenge und eine Bravo. Haha, jetzt fällt es dir wieder ein: Hauptbahnhöfe sind doch irgendwie alle gleich - und die Bravo wird gekauft.

Samstag, September 30, 2006

Zeitsprung: Ganz besondere Tage...

...sind Tage, die jeder kennt, die jeder erlebt hat, die jeder miterlebt hat, die jeder noch erleben wird. Im letzten Fall kann man noch nicht erahnen, was es ist, dass es dem Tag erlaubt, sich "besonders" schimpfen zu lassen.

Kennt ihr diese Gedanken nicht? Die Gedanken, die sich alle um die Wörter "wenn" und "hätte" drehen, die die Wörter so einspinnen, dass sie von der Last erdrückt werden?

"Ach verdammt, wenn ich damals anders gehandelt hätte, wäre...!"

Ganz besondere Tage sind prägende Tage. Die Persönlichkeit wird durch besondere Tage beeinflusst und meistens erlebst du als klügstes Individuum auf der "Mutter Erde" Tage, die frustrierend sind, dich in die Ecke drängen, dir den Angstschweiß auf die Stirn treiben und das nicht nur in der Nacht im Bett, wenn du mal wieder träumst!

A pro pos Träumen: Kennst ihr die Träume, in denen man genau so lebt, wie man es sich - natürlich - erträumt hat? Ist es nicht schrecklich beim Klingeln des Weckers aufzuwachen, sich auf seine Füße zu stellen und zu merken, dass man wieder in der Realität angekommen ist? Nein...? Doch...? Vielleicht...?

Wenn du so einen Traum gehabt hast, ist doch eines klar: Du bist unzufrieden, du willst mehr, immer mehr - du verhälst dich einfach so wie alle Menschen...du strebst nach Reichtum, Freunden, Liebe und noch vielen Dingen mehr. Das bedeutet auch, dass du an vielen besonderen Tagen irgendetwas falsch gemacht haben musst, weil du verdammt nochmal nicht wusstest, dass sie besonders - prägend - sind. Warum hat noch niemand eine Zeitmaschine erfunden? Wahrscheinlich weil es dann nur Menschen gibt, die reich sind, viele Freunde haben und geliebt werden. Das Träumen würde auch überflüssig werden...

Schon blöd, dass es Dinge gibt, die niemals real werden. Aber wer keine Träume hat, hat nicht gelebt und du sollst jeden Tag so leben, als wäre es dein Letzter. Alles ganz tolle Ratschläge, aber gibts keinen Ratschlag, der dir rät diesen Ratschlag auch ernst zu nehmen und zu verwirklichen?
Jeden Tag so zu leben, als wenn es dein letzter wäre, würde dich nach einem Tag um die Hälfte deines Kontostands beerben, nach zwei Tagen wärst du pleite, am Dritten auf der Straße und dann? So geht das doch nicht! Gemeint ist wohl, dass man jeden Tag - in seinen Rahmenbedingungen - so leben soll, als wäre es der Letzte. Aber macht das Spaß? Gerade dem letzten Tag - bewusst - nicht das Prädikat "besonders" zu verpassen?

Mittwoch, September 20, 2006

Life is all about earning skills

Arbeitest du zum Leben oder lebst du, um zu arbeiten? Auf die meisten Menschen treffen wohl beide Aspekte zu und die Person, die diese Frage beantworten kann muss erst noch geboren werden oder ist bereits schon tot. Man weiß es nicht.


Aber wer kennt - das Phänomen "Leben" - nicht? Alles beginnt im Kindergarten. Das Gedächtnis wird geboren, die ersten Erinnerungen werden in den Windungen unserer Gehirnmasse live aufgezeichnet, so dass sie später abrufbar sind - ob gewollt oder nicht. Man trainiert die Grob- und Feinmotorik, gibt der Aussprache und dem Ausdrucksvermögen den letzten Feinschliff und malt was das Zeug hält. Man tat dies, weil es Spaß machte und weil man noch zu klein und naiv war, um den Hintergedanken zu erahnen.

6. Lebensjahr! Level up! Lvl.2!

Die Grundschule ruft! Es wird nun auch geschrieben, gelesen und sogar gerechnet. Du hast also ganz schnell 26 neue Freunde, verbringst die Zeit mit a, e, i, o, u, fragst dich wie aus 1 + 1 = 2 wird, denn du kannst die beiden 1en drehen wie du willst: du wirst nie auf die Form der 2 kommen! So ist das Leben nunmal. Aber du weißt noch gar nicht, warum du es eigentlich lernst und deswegen macht es Spaß.

10. Lebensjahr! Level up! Lvl.3!

Die weiterführende Schule ruft! Dein Mund muss auf einmal Laute formen, die der Weltsprache "Englisch" angehören. Warum? Du verstehst es noch nicht und spätestens nach der ersten 5 macht es keinen Spaß mehr. Ein Unterschied zur Grundschule und zum Kindergarten, in der die Welt noch heil war! Du fragst dich, wer eigentlich "Charles" ist und warum die Römer die Zahlen so komisch geschrieben haben.


19. Lebensjahr! Level up! Lvl.4!

Piff, paff! Im Idealfall besitzt du nun dein Abitur und dir stehen "viele" Wege offen. Nutzt du sie? Oder lebst du, um zu leben? Was ist eigentlich "leben"? Ist es jeden Tag das Gleiche zu tun, um immer ein Jahr älter zu werden und sich die Zeit zu vertreiben? Dafür werden viele sogar bezahlt! Andere machen das Gleiche, werden aber nicht bezahlt, weil sie sich noch auf Lvl.3 befinden und noch nicht genügend "skills" besitzen, um Lvl.4 zu erreichen.

Der Begriff "skills" stammt aus der Computerwelt und der Vergleich mit dieser liegt nahe, denn in manchen Spielen kann man seinen Charakter durch ständiges Training verbessern (leveln) und von Level zu Level mehr Fähigkeiten erlangen. Die Spiele-Entwickler müssen ja irgendwie auf die Idee gekommen sein, ein "Level-System" zu erschaffen. Wo sie das wohl herhaben? Doch nicht aus der echten Welt?! Oder doch?! Inzwischen vergleicht sogar schon irgendwer das Leben mit einem Computerspiel. Paradox oder eine Folge unserer gesellschaftlichen Entwicklung?
Die Spiele-Entwickler haben sich - mal wieder - etwas aus unserem Leben abgeschaut. Gar nicht so dumm, oder?

Man lernt im Leben ständig neue Sachen kennen, auch Menschen, muss ständig dazu lernen, nur um den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Wer dies nicht tut, wird den Anforderungen nicht gerecht, verliert jeglichen Respekt. Tja, spreche ich gerade vom "Leben" oder von einem Computerspiel? Ich weiß, ich weiß, das ist mal wieder eine gute Frage.

Aber wisst ihr was ich morgen mache? Ich geh einfach mal wieder in den Kindergarten. Da war ich jetzt zwei Wochen nicht mehr und ich muss mal wieder hin. Nächste Woche ist Einschulung...


Ich hab noch 'ne Meinung von George W. Bush zum Thema. Die möchte ich euch nicht vorenthalten, biddeschöööön:






Mittwoch, August 30, 2006

Das Zitat der Woche Part X....

"Günther Koch schien unbedingt auf der Glatze Locken drehen zu wollen."

Bernd Gäbler

Da bleibt doch nur eins zu sagen: Günther, du bist sooo däämlich!

Das Zitat der Woche Part IX....

...stammt mal wieder von Bernd.



"Schadenregulierung ist ja hier mehr die Milz... hat man, kein weiß genau was sie eigentlich macht und zur Not geht's auch ohne.... aber das Archiv ist ja das Großhirn und da ist klar ohne das ist gleich Essig, und Essig alleine ...."

Bernd Stromberg

Fliegender Wechsel...

...im Linienbus! Tja liebe Leute, es ist nunmal Realität, dass Personen im Bus ihren Sitzplatz wechseln, aber bald braucht man dafür eine ausgetüftelte Strategie, damit sie sich nicht selbst über den Haufen laufen. Eine Einführung des Reihenwechsels, wie er beim Eishockey Standard ist, sollte durchgeführt werden! Warum? Eine kleine Skizze wird alles verdeutlichen:


Bus von oben


Du sitzt in dem oben - grafisch aufwendig designten - Bus, an jeder Haltestelle steigen Leute ein, an einer anderen steigen sie wieder aus. Aber während der Fahrt wäre es natürlich langweilig sitzen zu bleiben! Man kommt rein und sucht sich einen Platz aus. An einer Haltestelle steigt eine Person aus und eine andere, die sich im Bus befindet, wechselt ihren Platz. Warum tut sie dies? Ich habe keine Ahnung, denn alle Sitze im Bus sind gleich: hart, ungemütlich und dreckig. Liegt es an den Mitfahrenden? Eher unwahrscheinlich, denn der Mensch sucht sich im Bus immer eine Sitzreihe aus, die unbelagert ist. Auf jeden Fall wechseln manche Personen bis zu 3x ihren Platz während einer Busfahrt - dieser Wert wurde statistisch ermittelt!

Wer also schon immer keine Lust auf Eishockey spielen hatte, kann einfach mal ne Runde im Bus mitfahren. Den Reihenwechsel lernt ihr dann ganz schnell.

Dienstag, August 22, 2006

Das Zitat der Woche Part VIII....

...stammt aus dem Radio. Der Nachrichtensprecher des WDRII wird es wohl am wenigsten mitbekommen haben, die Redaktion der Sendung wahrscheinlich überhaupt nicht, denn ansonsten hätten sie den armen Mann die Nachrichten bestimmt nicht in dieser Reihenfolge ablesen lassen (ich kann leider nur den Wortlaut wiedergeben, ich zitiere dieses Mal also nicht ganz korrekt):

1. Nachricht: "Gegen den am Samstag in Kiel festgenommenen 21 Jahre alten libanesischen Studenten wurde am Sonntagabend Haftbefehl erlassen. Nach dem zweiten mutmaßlichen Bahn-Bombenleger wird weiter gesucht. Das verkündete [...]"

2. Nachricht: "Die libanesische Regierung hat nun offiziell um finanzielle Unterstützung gebeten [...]."

Ist das nicht eine verrückte Geschäftsidee? Zuerst in einem Land hunderte von Menschen umbringen wollen und dann um finanzielle Unterstützung betteln, weil man nebenbei auch noch einen Krieg führt! Wer weiß wie es sich hinterher auszahlt, wenn wir wirklich zahlen sollten...Sprengstoff ist auch käuflich.

Das Zitat der Woche Part VII....

...liefert euch diesmal wieder der Chef, für den das Persönliche das Wichtigste ist.



"Wenn ich wieder Blitzherpes kriege, wenn Erika mit Ihren Wurstfingern wieder wo drin rummacht [...]".

Bernd Stromberg


Dienstag, August 15, 2006

BILD dir deine Meinung, oder: Deine Meinung wird gebildet

"Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht"

Ist das nicht ein tolles Zitat? Natürlich, werden jetzt viele denken, denn es scheint viel Wahres an diesem bedeutsamen Satz zu sein. Schade eigentlich, dass sich die Bild-Zeitung diesem angenommen hat! Glaubt ihr nicht? Wers nicht weiß muss es glauben, wer es weiß, braucht es nicht mehr zu glauben, weil er es bereits weiß. Beweisen tu ichs trotzdem! Bitteschööön:




Hinzuzufügen ist, dass die Bild-Zeitung es sich nicht nur erlaubt hat Martin Luther King mit diesem Zitat in Verbindung zu bringen (NEIN, das wäre doch viel zu primitiv), sondern auch andere berühmt berüchtigte Personen wie Ghandi oder einen Siegmund Freud. Ist das nicht klasse? Innovativ ist es allemal!

Leider hat die Marketing oder die PR-Abteilung der Bild-Zeitung dabei (mal wieder) nicht nachgedacht. Warum? Das erfahrt ihr gleich! Zuerst jedoch, zum besseren Verständnis der ganzen Thematik, ein Auszug aus dem Internet, der den Begriff "Boulevardzeitung" definiert:

Die Bild-Zeitung ist eine täglich "erscheinende Kaufzeitung, die ausschließlich im Straßenhandel oder Einzelhandel vertrieben wird, nicht abonniert werden kann, durch reißerische Aufmachung (dicke Überschriften, großformatige Fotos) auf sich aufmerksam macht, sich mit reißerisch trivialen Inhalten (z.B. "Daily Soaps") beschäftigt und vor allem - aber beileibe nicht ausschließlich - von den weniger gebildeten Gesellschaftsschichten regelmäßig gelesen wird. Je nach Macht der Boulevardzeitung in der Presselandschaft wird sie auch in den höchsten politischen Kreisen wahrgenommen und kann Regierungen zu Aktionismus bewegen."

Quelle: http://www.know-library.net/alle_artikel_Boulevardzeitung.php

Wenn man sich es aber genau überlegt, müsste diese Definition des Begriffs "Boulevardzeitung" für manche Blätter umgestaltet werden. Für die Bild-Zeitung könnte die Definition ungefähr so aussehen:
Die BILD-Zeitung ist eine täglich erscheinende Kaufzeitung, die ausschließlich im Straßenhandel oder Einzelhandel vertrieben wird, nicht abonniert werden kann, durch reißerische, lächerliche, dämliche, unnötige, uninteressante, niveaulose, sexistische und falsche Aufmachung (dicke Überschriften [meistens erfundene Zitate], großformatige Fotos [auf denen meistens (also eigentlich immer) Großaufnahmen von menschlichen Gesichtern zu sehen sind, die alle einen schwarzen Balken über den Augen tragen]) auf sich aufmerksam macht, sich mit reißerisch trivialen Inhalten (z.B. "Daily Soaps", Sex-Skandalen, Fälschung von Zitaten, Verdrehung von Berichtetem) beschäftigt und vor allem - aber beileibe nicht ausschließlich - von den weniger gebildeten Gesellschaftsschichten regelmäßig gelesen wird. Je nach Macht der Boulevardzeitung in der Presselandschaft wird sie auch in den höchsten politischen Kreisen wahrgenommen und kann Regierungen zu Aktionismus bewegen."

Der beste Teil der Definition ist übrigens der letzte Satz. Wer hat sich diesen Satz bitteschön ausgedacht? In welcher Welt lebt(e) dieser Mensch? Welche kranken Vorgänge im Gehirn haben ihn dazu veranlasst, sich dieses Fragment der Definition aus den Fingern zu saugen?

Wenn die Bild unsere Politik beeinflussen würde, könnte Deutschland gleich einpacken. Es würden ständig Stellungnahmen falsch "interpretiert", die Standpunkte würden auf ihr Extremum getrieben und die Diplomatie könnte "adé" sagen.

Ein Beispiel für die Arbeitsweise der Bild: Nehmen wir einfach mal an, dass der Trainer des VfB Stuttgart - Armin Veh - mit seiner Mannschaft auch die nächsten Spiele verliert und um seinen Arbeitsplatz bangen muss. Ein Verantwortlicher könnte dann sagen, dass Armin Veh schleunigst den VfB zum Siegen bringen muss. Eine seriöse Zeitung würde im Anschluss an die Aussage des Verantwortlichen also so etwas wie "Das Eis für Veh wird immer dünner" titeln.

Die Bild hingegen würde wahrscheinlich so etwas verzapfen: Veh wird geVeuhert!

Die Bild spricht also die gelogene Wahrheit aus, ist somit mutig und stellt sich auf eine Stufe mit menschlichen Individualisten, die durch ihre Andersartigkeit vieles bewegt und vieles verbessert haben...was für eine geniale Idee!

Solche dämlichen und hinterhältigen Schlagzeilen, wie sie JEDEN Tag in der Bild zu lesen sind, kann man doch nicht leiden..."die weniger gebildeten Gesellschaftsschichten" anscheinend schon, wenn man sich mal die Auflagezahlen der Bild anschaut...

Was für ein...

...Prachtkerl! Ein richtiger "Jungschütze" in einem unbeschreiblichen Wahn. Aber ich lasse lieber direkt Worte wörtlich sprechen.

Donnerstag, August 10, 2006

Das Zitat der Woche Part VI....

...ist verdammt cool. Glaubt ihr nicht? Pah, dann beweise ich es euch eben. Das Zitat stammt von einer Person, die genauso fiktiv wie dreist ist. Unverschämt, faul, cool, humorvoll, dumm, hinterhältig, beschränkt, clever (wenn er denn will), unaktiv, lethargisch, unsportlich und dämlich sind nur einige Charaktereigenschaften, die dieser Charakter in sich vereint. Die Eigenschaften verschmelzen geradezu in ihm zu einer übermenschlichen und unkontrollierbaren Waffe, die vom Charakter kontinuierlich falsch eingesetzt wird. Der Mensch wird geradezu vom Pech verfolgt, die ganze Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben und selbst die leichteste Aufgabe schafft er noch nicht mal mit rechts. Unglaublich aber wahr, die Rede ist von Bernd Stromberg. Derselbige ist Abteilungsleiter einer Versicherung und gerade deshalb ist er cool, ist sein Zitat cool...der Chef hält den Laden am Laufen, der Chef hat das Sagen, der Chef ist der Größte...*hust, hust*.

"Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen."

Samstag, August 05, 2006

Pflaume

Ihr habt sicherlich schon gemerkt, dass ich das Bild als neues Medium benutze, um euch bestimmte Sachen vor Augen zu führen. Der neue Trend reißt nicht ab, denn ich präsentiere euch hier ein Bild, das erscheint, wenn man bei der Goolge-Bildersuche "Pflaume" eingibt!

Hintergrund: Ich musste für meine Früchte-Konzeptzeichnungen nachschauen, welche Pflaume aus dem Internet am Besten auf meinem gelben Zettelchen erscheinen soll.



As you can see...diese wars mit Sicherheit nicht...



Auch Du...


...bist ein Gewinner!


Wenn einer mal auf etwas warten muss...

...dann können in der Zwischenzeit - auch Wartezeit genannt - komische Dinge von Statten gehen. Was würdet ihr tun, wenn der Upload eines Bildes mal eben 6 Minuten dauert? Ok, ein paar Mausklicks zwischendrin sind notwendig, aber selbst wenn man diese Anstrengungen und Strapazen mitrechnet, bleiben immer noch 05:59 Minuten, um sich die Zeit anderwärtig zu vertreiben.

Als ich dann also zu einer unbestimmten Zeit an einem unbestimmten Tag vor dem Computer saß und ein Bild hochgeladen habe, habe ich meine Augen durch Raum kreisen lassen. Das ging so schnell, dass mir im Sitzen schwindelig geworden ist und ich fast vom Stuhl gefallen wäre...hätte mein Blick vorher nicht ein bis drei Objekte fixiert.

Darf ich vorstellen? Ein Rotstift, ein Bleistift und ein Block lustiger gelber Haftzettel. Um jetzt zum Punkt zu kommen werde ich eine kleine mathematische Formel aufstellen:

Bilderupload^6 + Umschauen + (Rotstift + Belistift + gelbe Haftzettel) = 10 Bilder


Watch out! Watch it!





















Mittwoch, August 02, 2006

Das Zitat der Woche Part V....

...wird diesmal durch einen Glascontainer dargeboten. Wenn ihr euch jetzt die Frage stellt: "Häh, wie kann denn ein so ein Teil hier

dazu missbraucht werden ein Zitat der Woche zu spendieren?!", stellt ihr sie euch zurecht! Aber dennoch ist es nicht unmöglich...auch wenn so ein Kasten mit einem Loch und ca. 1,50-1,60 m Größe nicht kommunikationsfähig ist. Auf jeden Fall haben die Behältnisse so lustige Aufkleber aufzubieten, wie man sie auch ganz toll oben auf meinem Bild sehen kann. Auf denen steht so etwas wie das Folgende:

"Weissglas. Bitte keine Abfälle, Porzellanteile, Keramikteile oder Folien einwerfen. Flaschen bitte nicht zerschlagen lassen!"

Wie ihr seht liegt die Betonung auf dem hinteren Teil des Anforderungskataloges. Um diesen Teil, der eindeutig eine Bitte personifiziert, nachvollziehen zu können müssen wir uns wegen des roten Phänomens der Physik bedienen. Selbst solche Leute wie ich, die seit der 10. Klasse kein Physik mehr praktiziert haben sollten begreifen, dass man eine Flasche noch so vorsichtig aus 1,50 - 1,60 m Höhe fallen lassen kann...am Ende wird aber immer das Gleiche herauskommen...*klirr*...*klirr*...and so on...

Natürlich ist die Bitte äußerst sinnvoll. Sie kommt ungefähr der Aufgabe gleich vom 1m Brett in ein Schwimmbad zu springen und dabei ja kein Wasser zu verspritzen...got it?